Rathen, Amselgrund, Rathewalde, Hockstein, Hohnstein, Brand, Schandau, (anno 1920).
Rathen, wahrscheinlich sorbischen Ursprungs, Name von hrad = Burg, zerfällt in Oberrathen auf dem linken Elbufer mit Eisenbahnstation und Niederraten rechtes Elbufer mit Dampfschiffstation. Gasthaus auf der Ruine Altrathen, ein höchst besuchenswerter Punkt, Amselgrundschlösschen am Eingangs des Amselgrundes, einfach aber gut, außerdem Erbgericht und Rosengarten an der Elbe. Über Rathen thront auf steilem Felsen die Ruinen der Burg Altrathen, nicht zu verwechseln mit Neurathen auf der Bastei. Über die Gründung ist nichts bekannt, Theodoricus de Ratin wird 1261 urkundlich als zu den Befehdern des Stiftes Meißen gehörig erwähnt. 1467 zogen Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht vor die Burg, weil ihr Inhaber Hans von der Oelsnitz gestattete ins Land zu rauben und Beschädiger der Lande beherbergte; die Eroberung und Zerstörung erfolgte 1468. Von Rathen durch den Amselgrund, Markierung: Gelber Balken in weißem Felde. Aus Meinholds Führer durch Dresdens Umgebung und die sächsische Schweiz - kleine Ausgabe. […]