Grillenburg, Kurfürstliches Jagdhaus, Fürstenhaus, Jägerhaus, Schösserei und Gesindewohnhaus.
Kurfürstliches Jagdhaus und Amtssitz Grillenburg: Mitte des 16. Jahrhunderts wurde auf Befehl von Kurfürst August von Sachsen, unter Leitung von Hans von Dehn-Rothfelser und Hans Irmisch die kurfürstliche Jagdanlage errichtet. Neben der Jagd, auch zur Entspannung des Kurfürsten, also zum Grillen vertreiben. Die kurfürstliche Jagdanlage bestand aus Fürstenhaus, Jägerhaus, Schösserei und dem Gesindewohnhaus Bärenhaut mit Stallungen, Jägerhaus und Fronfeste. Dafür wurde auch Baumaterial der Burg Tharandt verwendet. Das Areal war von vier Teichen umgeben und durch drei Tore und eine Holzbrücke zu erreichen. Umbauten und Erweiterungen erfolgten im 17. und 18. Jahrhundert durch Baumeister Ezechiel Eckhardt und Andere. Von der Anlage blieben nach Kriegseinwirkungen, Bränden und Abrissarbeiten nur die Schösserei und die Umfassungsmauer mit dem Colmnitzer Tor erhalten. Das Jägerhaus wurde 1720 durch eine Feldscheune ersetzt, das Fürstenhaus bis auf die Keller, und die Fronfeste 1828 als Baumaterial für Gasthof Grillenburg abgebrochen. […]